Wasserwünsche Blaue Nacht Nürnberg

Idee, Realisierung und Rosi: Susanne Carl

...und Rosi wogt wie Venus auf Nürnbergs Wasserlauf…"(Programmheft, )

In der Dunkelheit glitten auf der Pegnitz nacheinander drei Bilder vorbei: Ein trompetender Engel (Christine Weber) auf einer Gondel, die dicke Gerlinde (Barbara Richter), eine Möchte-Gern-Balletteuse, auf einem riesigen Schwan (Tretboot) und Rosi in ihrer motorisierten Muschel. Jedes Gefährt hatte sein eigenes Licht, Bilderrahmen waren die städtischen Silhouetten; Spiegelungen lösten die Grenzen zwischen Normalität und Märchenbildern auf. Bilder aus einer anderen Welt tauchten auf, für Momente gegenwärtig, und ver- schwanden unhaltbar wieder. Die Größen kehrten sich um: Ein Schwan war so groß, dass er einen Menschen tragen konnte, eine Muschel so robust, dass sie von Rosis Gewicht nicht unterging. Da schien der Engel noch der realste zu sein.
Dick Dorshorst, Holland, und Susanne Carl kreierten und bauten die Muschel. Aus Styroporblöcken wurde die Form herausgeschnitzt, mit Epoxedharz eine stabile Außenhaut darüber gelegt. Mehr zum Clowntheater...

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