Performance Blaue Nacht Nürnberg

 "Susanne Carl ist eine Grenzgängerin zwischen den Welten"

(Regina Pemsl anläßlich der Kulturpreisverleihung 2007)

 In ihren ortsspezifischen, temporären Performances wird der Stadtraum meist überraschend atmosphärisch neu besetzt. An der Schnittstelle von Kunst und Theater sind es lebendige Bilder, die wie dreidimensionale Collagen in poetische Zwischenwelten entführen; z.B. die Kunstfigur Rosi als Möchtegern - Venus in einer überdimensionierten, motorisierten Muschel  ("Wasserwünsche"). Imagination wird Wiklichkeit.  Das Motiv des Clownesken ist unverkennbar, oft näher am Scheitern als am Triumpf - Kunst nah am Menschen und ein Spiel mit der Präsenz des Lebendigen mit dem Stadtraum als Kulisse.

In "Ein Denkmal für St. Leonhard" 2009 sind erstmalig Bürger direkt eingeladen, in das Bild mit ein zu steigen.

Susanne Carl setzte sich in Ihrem Kunststudium intensiv mit ungegen-ständlicher Malerei auseinander, entdeckte dann die inszenierte Fotografie (Selbstbildnisse), bildete sich in Performancekünsten und Figuren-entwicklung in England fort. Ob in den Produktionen des Rote Nase Clowntheaters  oder in ihren Performances - eine Bildermacherin ist sie geblieben.

Blaue Nacht Nuernberg Blaue Nacht Nuernberg

weiter zu: