Masken Panoptikum Nürnberg

Panoptikum: Gleich und Gleich gesellt sich gern Maskenperformance in der Lessingstrasse, Blaue Nacht  2011

Projektleitung: Susanne Carl  und Anja Sparberg / Staatstheater

Es spielen: 18 Masken von Susanne Carl, die Kostüme des Staatstheaters, mit 18 Bürgerinnen zwischen 16 und 60 Jahren Musikalische Improvisationen live Ralf Bauer, Posaune Die Spezialität: Simultanitäten wie Doppelungen, Drillinge, Vierlinge und Variationen dieses Themas.

Gleiche Masken mit tatsächlich komplett identischen Kostümen treten auf: 4 knollnasige Gestalten in roten Overalls und Klappstühlen. In Reih und Glied kommen alltägliche Büromenschen mit Trenchcoats und Aktentaschen.

Ihre Geheimnisse enthüllen sie in individuellen Solis: Der Traum vom heldenhaften Torero oder der graziösen Tänzerin, der Alptraum als Diva doch nur einen Schlafanzug zu tragen. Wie siamesische Zwillinge teilen sich 2 Masken sogar ein Kleid und zelebrieren clownesk die entstehenden Probleme. 2 gestandene Lehrerinnen spielen die beiden pampigen Prinzessinnen, die von ihrem bemühten Benimmlehrer, hinter dem sich wiederum ein Schüler verbirgt, zum ordentlichen Knicks erzogen werden sollen. Auf einem hohen Schiedsrichterstuhl sitzen zwei rot gekleidete Ladies mit roten Perücken und Vogelmasken und beobachten das Treiben. Einsam steht ein Pierrot auf einem überdimensionalen Stuhl und trompetet.

Surreale und doch irgendwie bekannte Gestalten in heiteren, poetischen und lebendigen Bildern mitten auf der Strasse - ein überraschendes Spiel mit Identitäten.

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